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17.11.2018 Sound Attack Vol. I

Veröffentlicht am 20.11.2018

Der Samstag Vormittag begann trüb, regnerisch, aber mild. Es war irgendwie eine gewisse Ruhe in der
Luft, in der Umgebung, obwohl dieser Tag für den einen oder anderen zum schieren Stress ausarten
sollte. Einige Bandmitglieder waren über den Tag noch verhindert, hatten Arbeit oder mussten sehr weit
fahren – es war das langsame zusammenkommen vor einem legendären Abend.
Die Planungen für diese erste Sound Attack zogen sich, trotz vieler und schneller Fortschritte, noch bis
wenige Tage vor dem eigentlichen Termin. Es gab noch diverse Dinge zu klären, Kleinigkeiten und
individuelle Wünsche, die man vorher nicht bedacht oder aus Unwissenheit nicht geklärt hat. So fragte
man nach Getränken, Abstellmöglichkeiten, Aufhängungen für Banner und und und. Im Grunde aber
konnte man rechtzeitig alle Probleme klären und voller Vorfreude die Arbeit angehen.
Bereits am frühen Nachmittag bahnten sich im Hause 'Cryptifyled' die ersten Taten an; das Schlagzeug
musste aufwendig transportiert werden. Zum Glück nur wenige Kilometer durch die Stadt hinweg.
Freundlicherweise stellte die Band ihre Pearl-Kombination, sowie den Bassamp und einige
Accessoires für die Bühne.
Als das Drumset bereits stand, trudelten die ersten Organisatoren, Tontechniker und Barkeeper an, um

ihre eigenen Vorbereitungen für den Abend zu treffen. Es war eine ausgelassene, freudige und doch leicht
angespannte Stimmung. Für eine Band war es der erste Auftritt seit vielen Jahren, für die andere Band der
erste Auftritt in Bremerhaven und für die veranstaltende Band der erste Auftritt überhaupt. So mischten
sich Vorfreude und Aufregung zusammen. Aber es kamen auch andere Gedanken dazu: Wie würden die
Leute reagieren? Würden überhaupt welche kommen? Wird dies heute in Reinfall oder ein Erfolg? Es war
der blanke Stress.
Nach den ersten Umbauten, Soundchecks und auch der finalen Ankunft der Hamburger Stone Rocker,
kam man endlich dazu gemeinschaftlich zu essen, bevor es dann Abends ab 20 Uhr auch endlich für die
Besucher, Freunde und Neugierige an den Türen losging. Überraschend reibungslos und positiv ging alles
seinen Weg und über den Abend fanden 65 Besucher den Weg ins Rock Center – sehr zur Freude aller
Beteiligten.

Ab 21 Uhr heizten die Veteranen von 'Cryptifyled' die Menge mit klassischem Heavy-/Thrash-Metal
ordentlich ein, und trotz einer Spielzeit von „nur“ 35 Minuten landeten die vier Jungs um den regional
sehr bekannten Sänger „Kehle“ einen ordentlichen Einstand. Auch dank einer sehr leidenschaftlichen
Bühnenperformance von „Dammi“, dem Basser. Neben eigenen Songs wie 'Temple of Ra' überzeugte
man vorallem mit dem Cover 'Hell Patrol' von Judas Priest. Ein sehr guter Auftritt, den die Band sichtlich
genoss.

Gegen 21:45 Uhr folgte nach einem kurzen Umbau die Band 'Definition of Insanity', ebenfalls aus
Bremerhaven, mit ihrem ersten Auftritt. Zu der Zeit noch nicht in finaler Besetzung, aber mit einer
fähigen Aushilfe an der zweiten Gitarre. Die Band präsentierte einen guten Mix aus Heavy-Metal und
Metalcore und konnte die anfänglich gute Stimmung aufgreifen und bestätigen.

Die Besucher waren nach
zwei Stunden immer noch gut drauf und freuten sich auf die letzte Band aus Hamburg. Mit 'Another Day of 
Nothing' gaben sich eingefleischte Stone-/Groove Rocker in einer Dreierkombination um den Sänger und 
Gitarristen „Foeb“ die Ehre, und heizten dem leicht erschöpften Publikum ordentlich ein. Mit eigenen Songs 
wie „Not before my first Coffee“ spielten sich die sympathischen Jungs in die Herzen der Menschen, um 
mit Covern wie „Paranoid“ endgültig die gute Stimmung zum kochen zu bringen. Bis knapp vor 0 Uhr 
dröhnten die Boxen durch den Saal und bescherten den immer noch zahlreich gebliebenen Menschen einen
abwechslungsreichen Mix aus bekannten und eingängigen Rhythmen, bis dann pünktlich um 00:15 Uhr 
Schluss war.

Unter lautem Applaus verließen Foeb und seine Jungs die Bühne, um wenige Momente später langsam
mit dem Abbau zu beginnen. Backstage war die Stimmung ausgelassen und die Gespräche waren gut.
Schon zu der Zeit gab sich die veranstaltende Band ob der positiven Resonanz sehr zufrieden und auch
die Mühen schienen sich am Ende sehr gelohnt zu haben. Gegen zwei Uhr verließen die Bands das
Center, um die teilweise immer noch feiernden Leute zurück zu lassen. Mit einem guten Gefühl und neu
gewonnenen Freunden gingen die Bands ihrer Wege, um sich langsam auf die zweite Ausgabe der Sound
Attack vorzubereiten, die nur wenige Woche später stattfinden sollte.

     

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