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09.02.2019 Sound Attack Vol. III

Veröffentlicht am 12.02.2019

Als erste Ausgabe des Jahres 2019 sollte die dritte Sound Attack sehr von den beiden vorigen
Veranstaltungen beziehungsweise deren Planungen profitieren, denn: Mit All Nine Yards konnte man
eine extrem gute Band aus Ostwestfalen-Lippe für sich gewinnen, die bereits im Vorjahr um Oktober
herum angefragt hatte. Der Kontakt lief reibungslos über die sozialen Medien ab und man fand schnell
einen gemeinsamen Nenner, welcher sich am 09.Februar dann endlich zeigen sollte. Mit ORBIS aus
Bremen fand man zudem eine verrückte und coole Djent/Metalcore Combo, die das Line-Up um
Definition of Insanity komplimentieren sollte.

Erneut fand die Sound Attack im Rock Center Bremerhaven statt, welches sich langsam aber sicher als
sehr zuverlässiger Partner herausstellen sollte. Viele Mitarbeiter waren nun das zweite oder gar dritte Mal
dabei und gewöhnten sich langsam an die Abläufe, die im Groben auch die selben waren oder auch
werden sollten. Besonders profitierte diese Sound Attack von den laufenden Plänen und mittlerweile
gewohnten Prozessen, weswegen der Stress-Level nicht mehr ganz so hoch war wie beim Debüt. Sehr
positiv fällt vor allem der Reibungslose Ablauf auf, den man als neutraler Beobachter merkt.. Die Bands
beziehungsweise alle Beteiligten wissen was sie tun und die Stimmung ist immer sehr familiär. Vorsichtig
gesagt könnte man voraus preschen und behaupten, dass sich langsam eine „Sache“ hier entwickeln wird.

Aber kommen wir zur Musik: Um 20 Uhr legten ORBIS mit Keyboard lastigem und technisch versiertem
Riffing los, um die Menge, die übrigens mit über 90 Besuchern erneut die Erwartungen erfüllen konnte,
fast schon zu erschrecken – positiv. Der gekonnte Mix aus Core, Gent und Metal verwandelten den Saal
in einen Schmelztiegel, in einen Hexenkessel ... in einen Käfig. Mit hoch leidenschaftlichem Auftreten
und schweren Riffs sorgten ORBIS für die Überraschung der noch jungen Sound Attack Reihe.
Crowd-Surfing und ein Sänger der einem Flummi glich, veredelten den Auftritt der sechser Kombo. Auch
die ersten Rufe nach einer Zugabe wurden laut, aber mit leicht überzogener Spielzeit verabschiedeten sich
die Jungs gegen 21 Uhr von der Bühne und ließen ein erschöpftes Publikum zurück.

Nach kurzem Umbau gaben sich erneut Definition of Insanity die Ehre, endlich in ihrem endgültigen
Line-Up und ebenfalls in einer sechsköpfigen Kombo. Schwere Riffs gepaart mit pfeilschnellen
Melodischen Parts, Gutturalem und Clean Gesang, überraschte die Band mit einem bärenstarken Auftritt,
vielen neuen Songs, einigen Covern und vor allem einer hoch interaktiven und Publikums bezogenen
Bühnenperformance. Mit Kochlöffeln, Luftballons und Texten zum Mitsingen, lud die Band die
Menschen ein abzugehen. Viele glückliche Gesichter riefen nach gut einer Stunden ebenfalls zur Zugabe
auf, die aber leider auch aus zeitlichen Gründen nicht gegeben werden konnte.

Schlussendlich, und ich weiß gar nicht mehr wie viel Uhr es war, schlugen All Nine Yards auf der Bühne
auf, um mit einem Mix aus Alternative Rock, Groove Rock und leichten Einschlägen aus dem Hard Rock
zu überzeugen. Die Band um Mastermind Marc Parvey griff die Stimmung auf und veredelte sie auf ein
noch höheres Level. Mit viel Selbstbewusstsein und Professionellen Liedgut machten All Nine Yards ihre 
Sache extrem gut und bescherten den Besuchern eine erneute Steigerung zu den vorigen Bands. Die bunte
Truppe, bestehend aus Engländer und einem Polen, überzeugte durch die Bank weg und ließ nach über
einer Stunde jeden Gast glücklich zurück. Der immer noch sehr gut gefüllte Saal beklatschte den Auftritt
und letztendlich auch einen gelungenen Abend, der erneut mit dem Ziel und dem Kerngedanken der
Sound Attack überzeugen konnte. Wieder mit dabei waren einige Fotografen und Neugierige, die die
positive Stimmung der Sound Attack mit Sicherheit hinaustragen werden.

     

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